define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Weltverbesserung – what's next? https://whtsnxt.net Kunst nach der Krise Tue, 31 May 2016 17:35:01 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Manifest https://whtsnxt.net/112 Thu, 12 Sep 2013 12:42:43 +0000 http://whtsnxt.net/manifest-2/ es liegt etwas in der luft. menschen gehen auf die strasse. stuttgart. kairo. madrid. zynismus und resignation bringen uns nicht weiter. wir müssen wieder an uns glauben. wir können etwas verändern. wir müssen es versuchen. Weil ich etwas verändern will und das mit anderen zusammen besser geht. Weil ich mich zu weit aus dem Fenster lehnen möchte. Weil das Gespenst des Heuchlers überall lauert. Die (nD) ist für mich der Versuch ein Forum zu schaffen, um sich innerhalb der stressigen und zeitraubenden Ausbildung und dem Leben einen Platz zu schaffen und immer wieder neu über die Frage nach zu denken ‚Was ist meine Dringlichkeit?’ und ‚Wie setze ich meine Dringlichkeit in Aktion um?’ Die gegenwärtige Situation ist oftmals nicht auszuhalten. Ihre Folgen werden nicht auszuhalten sein. Sozial. Ökologisch. Philosophisch. Der Drang zu einer gemeinsamen Veränderung! Nichts annehmen, weil es so ist, oder immer so war – Mut, uns den undurchsichtigen Ereignissen zu stellen, die uns als ausserhalb unserer Einflussnahme und als unveränderlich erscheinen. Was heutzutage Politik ist, verdient seinen Namen nicht. Anderes hat keinen Platz. Anstelle der Ohnmacht gegenüber der Welt eine neue Dringlichkeit zulassen. Lust, einen Nerv der Zeit zu treffen. Sich selber in einem globalen Netzwerk begreifen. Der inneren Notwendigkeit Ausdruck verleihen. Sinnlich sein. Die Menschen auffordern, über den eigenen Standpunkt zu reflektieren. Eine gesellschaftskritische politische Bewegung, die die Welt als veränderbar begreift und versucht dem herrschenden Zynismus, der jegliches Aktionspotenzial hemmt, etwas entgegenzusetzen. Jeder Einzelne trägt eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Gemeinsam versuchen wir uns vor der sogenannten Ohnmacht der Generation zu lösen und aktionsgerichtet Stellung zu aktuellen gesellschaftskritischen Themen zu beziehen. Ich möchte die Welt lieben in der ich lebe, dafür muss ich versuchen gegen die herrschende Ungerechtigkeit etwas zu unternehmen. Die (nD) ist die geeignete Plattform dafür. Ein WIR aus vielen ICHs. ich will mich nicht ausruhen auf meiner ohnmacht. ich will mich verhalten zur welt, mit meiner sprache theater über das theater hinaus. weil die welt ist auch meine welt. ich muss das. ich will das. mut haben zur utopie. wild hinterfragen und dann weiter. labor. aktion. weiter. Für mich als Theaterschaffende ist es notwendig sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst zu sein. Es ist an der Zeit, sich von der Selbstreferenz zu lösen und gemeinsam an einem Strick zu ziehen. Ich will wieder JA sagen zur Welt!

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Das Manifest erschien zuerst auf der Webseite: http://nd-blog.org/pages/was-wird-das [30.01.2013].

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NO!art https://whtsnxt.net/086 Thu, 12 Sep 2013 12:42:42 +0000 http://whtsnxt.net/noart/ NO!art ist Anti-Weltmarkt-Investitionskunst. Kunstweltmarkt-Investition ist kulturelle Manipulation.
NO!art ist gegen „klinischen“ wissenschaftlichen Ästhetizismus. Solcher Ästhetizismus ist keine Kunst.
NO!art ist gegen die Anhäufung von Kunst-Weltmarkt-Investment-Mode-Dekorationen. Solche Dekorationsspiele sind Schlafmittel für die Kultur. Sie sind gegen die „Fantasie“ im Dienste des Kunstmarktes.
NO!art ist gegen alle Kunstweltmarkt „Salonkunst“.
NO!art ist Anti-Pop-art: Pop-art ist reaktionär. Sie verherrlicht die Konsumgesellschaft und mokiert sich nur über den Konsum der unteren Klassen: Die Suppendose, das billige Hemd. Pop-art ist chauvinistisch. Sie sabotiert die soziale Kunst für alle.
NO!art ist antichauvinistisch: Die Vorherrschaft jeder nationalen „Schule“ basiert hauptsächlich auf dem Ausmaß des verfügbaren Investmentkapitals. Die Vorherrschaft jeder nationalen „Schule“ ist gleichzusetzen mit kulturellem Imperialismus.
NO!art ist die Kunstkrise des kulturellen Erstickens.
NO!art ist sozial relevanter persönlicher Ausdruck. Es ist die Soziale Kunst, die Protest-Kunst, die Anti-Kunst (Anti-Kunstmarkt-Kunst).
NO!art schafft auf natürliche Weise neue ästhetische Formen, funktioniert aber auch auf natürliche Weise im Rahmen zeitgenössischer ästhetischer Formen. Ästhetische Innovationen sind nichts als ein Nebenprodukt ungehemmter Expression.
NO!art verabscheut die „klinische“, „wissenschaftliche“ und pseudo-ästhetische Suche nach „ästhetischer Innovation“.
NO!art öffnete und beeinflusste bestimmte Abweichungen vom Kunstweltmarkt, für die sie aber auf Dauer nicht verantwortlich gemacht werden kann, z. B. für die missratene Kunstweltmarkt Popart, für bestimmte gegenwärtige erotische Eskapisten und für Arbeiten, die nur um des Horrors willen entstanden sind.
NO!art beeinflusste die heutige politische Kunst positiv, beeinflusste ebenso die Underground Presse, die Underground Filme, die Comics, die „subversive“ Werbung, die Guerilla-Art Gruppen, die gesellschaftlichen Ereignisse.
NO!art kämpft seit 1959 in dem Löwenmaul, das da heißt: New York City.
NO!art Rücksichtslos unterdrückt und dezimiert, aber nicht eliminiert oder ausgelöscht durch die Kunstweltmarkt-Unterdrückung.
NO!art Von Pin-ups zu Exkrementen: eine soziale Kunst-Rebellion.
NO!art ist „programmatisch“ dadurch, dass thematische Shows und Manifestationen innerhalb der Gruppenanstrengungen gemeinsam entstehen. Jede Show und jede Manifestation deutet demgemäß auf die nächste Aktivität hin.
NO!art versucht, das Leben durch die Kunst zu beeinflussen, und fordert demnach die schnelle künstlerische strategische Antwort.
NO!art aus dem Bauch heraus entstanden, ist keine künstlerische Besitzergreifung.
NO!art Die Zeit für YES!art liegt noch in weiter Ferne.

Publiziert von Boris Lurie als Flyer für die Ausstellung „KUNST UND POLITIK“, Karlsruher Kunstverein 1970.

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Dieser Text erschien unter: http://www.no-art.info/_statements/de.html [12.7.2013].

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Manifesto https://whtsnxt.net/070 Thu, 12 Sep 2013 12:42:41 +0000 http://whtsnxt.net/manifesto/ We believe in the civic imagination, or imagination for the common good. Our filter is practical – or applied – creativity.
We believe in the collective, cumulative and collaborative process of invention. The civic imagination concerns everyone and is accessible to us all. In our opinion, ingenuity is a necessary condition for social engagement.

We believe in a pragmatic definition of creativity, one that can be easily applied to social issues at a local and human level. For example, in response to climate change, a problem seen by many as too large and abstract, we prefer a finer granularity (collective transportation, sustainable habitat, etc …). We believe that this granularity makes creative initiatives more spontaneous and functional.

We believe in stories narrated by anonyms: individuals, collectives of citizens, associations, businesses, who invent, test and perfect on-the-ground, ingenious and often modest solutions that never make it to the media. Imagination for people is, in its way, a mechanism for unearthing ideas & insights and making them meaningful.

We believe in the virtue of pilot projects: our heroes are those individuals who attempt, everywhere on earth, to develop local solutions with an entrepreneurial spirit. These are doers, first and foremost.

We believe in creative acupuncture. For us, this means selecting symbolic projects of often modest size that help move us all forward by enhancing how we live together.

We believe in Romain Rolland’s formulation, which we adapt and adopt: “to join the pessimism of experience with the optimism of invention.”

We believe in transdisciplinarity, which in our opinion means a unique, counter-intuitive, disarming, provoking and transgressive approach. We believe in building bridges: architecture meets health, finance meets the social sphere, design meets ecology ….

We believe in humour, which is vital to a free spirit. Humour is an active and liberating form of imagining. IP aspires to be a fun platform, one that can mobilize and excite people.

We believe in the need for a transition space that helps us all move from civic imagination to civic action, from inspiration to perspiration.

We believe in the necessity to invent new terms around social innovation. This requires a renewed alphabet, the ability to connect apparently unrelated issues and to proceed by inspiring associations. We call this capacity the imaginative paths, to which we dedicate Imagination for People.

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Das Manifest erschien zuerst online unter: http://imaginationforpeople.org/fr/discover-ip/manifeste/ [25.03.2013].

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Art beyond Art: The Barbarism of Civilisation must end! A Manifesto for the 21st Century https://whtsnxt.net/002 Thu, 12 Sep 2013 12:42:35 +0000 http://whtsnxt.net/art-beyond-art-the-barbarism-of-civilisation-must-end-a-manifesto-for-the-21st-century/ ‘Is history of humanity not the history of violence; what Walter Benjamin calls the barbarism of civilization? … Is this violence not the violence of the narcissistic ego?’
Araeen argued that the attempt by artists to argue that they were outside the socio-political system was based on a ‘naivety of opposition’, and that the avantgarde had ‘badly failed’.
‘Art today is trapped in the facile idea of confrontation, producing merely media scandals and sensations, and widening further the gap between art and life in which it now operates purely as a commodity.’
He argued that this same artistic narcissistic ego results in the same object-based art, produced for the bourgeoisie and the museum which reifies and commodifies it.
He finished by talking about climate change and argued that artists should get involved by conceptualising the process of desalination as an ongoing artwork to produce more water for irrigation and drinking.
‘My manifesto for the 21st century would therefore be for the artists to abandon their studios and to stop the making of objects only. Instead they should focus their imagination on to what is there in life, to enhance not only their own creative potential but also the collective life of earth’s inhabitants.’

Wiederabdruck:
Dieser Text erschien als Einführung zum Reader Eco-Aesthetics: Art Beyond Art – A Manifesto for the 21st Century in: Manifesto-Reader Serpentine Gallery, 2008.

Eine längere Version des Textes findet sich unter http://www.globalartmuseum.de/site/guest_author/37 [8.9.2013].

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