define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Klimawandel – what's next? https://whtsnxt.net Kunst nach der Krise Tue, 31 May 2016 18:05:40 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 Die Macht der Ja-Sager https://whtsnxt.net/159 Thu, 12 Sep 2013 12:42:48 +0000 http://whtsnxt.net/die-macht-der-ja-sager/ Sie schafften die WTO ab, verkündeten das Ende des Irak-Krieges schon 2008 und verkauften Rettungskapseln gegen den Klimawandel: die beiden amerikanischen Kunstaktivisten Andy Bichlbaum und Mike Bonanno parodieren die zeitgenössische Medien- und Geschäftswelt. Welche Ziele verfolgen sie?

JH, MW: Mike, was ist ein «Yes Man»?
MB: Ein «Yes Man» ist ein Ja-Sager, ein Angestellter, der in allen Punkten mit seinem Boss übereinstimmt. Ein – Pardon! – Arschkriecher. Und genau das sind wir in unseren Rollen: wir sind trojanische Pferde in Grosskonzernen, geben uns als gewissenlose, gierige und trotzdem innovative Klischeekapitalisten aus, nehmen unsere Auftritte auf Kongressen oder im TV auf und stellen so die Mentalitäten in der jeweiligen Runde bloss. Wir bieten Anschauungsmaterial. Die Betrachter sollen dann ihre eigenen Schlüsse ziehen.

Konkret: ihr schleicht euch als Repräsentanten internationaler Konzerne oder Institutionen auf Veranstaltungen der WTO, Exxon oder Halliburton oder in Fernsehstudios von CNBC oder BBC, um dort mit kapitalistischen Motiven zu spielen und Missstände anzuprangern …
… und sind damit erschreckend erfolgreich! Vor allem die, die vergessen haben, dass es für menschliches Zusammenleben Regeln gibt, gehen uns auf den Leim: auf Kongressen bekommen wir immer wieder Beifall und jede Menge Visitenkarten von Interessierten. Man lädt uns aufgrund von Unachtsamkeit ein. Und dann verkaufen wir da zum Beispiel die Idee von Kerzen für mehr «Licht in der Dritten Welt», die aus Talg von vormals an Hunger gestorbenen Menschen hergestellt werden. Wir stellen die Produkte im Kapitalistensprech der «effizienten Ressourcennutzung» vor, was für viele Ohren «gut» klingt, für jeden halbwegs klardenkenden Menschen aber völlig absurd ist. Wir sind dabei alles, was sich ein Klischeekapitalist wünschen kann: vordergründig innovativ und fortschrittlich. Und wir nicken freundlich.

Ihr nennt das selbst auch «Identitätskorrektur». Wieso habt ihr euch gerade die Grossunternehmen dafür ausgewählt – naive Menschen gibt es doch überall?
Weil hier diejenigen, die in der Anonymität gern abkassieren, am einfachsten zu kriegen sind: sie stimmen allem zu, weil sie glauben, dass wir ein mächtiger Verbündeter auf dem Weg nach oben sein könnten. Dieser blinde Glaube sorgt in Institutionen und Betrieben zunehmend dafür, dass man bereit ist, den Kopf auszuschalten, wenn der Profit stimmt. Für eine Gesellschaft ist das auf lange Sicht fatal.

2004 hat einer von euch als Vertreter von Union Carbide, einer Tochterfirma von Dow Chemical, vor laufenden BBC-Kameras versprochen, den Opfern der Chemiekatastrophe von Bhopal eine Entschädigung auszuzahlen. Wie kam es dazu?
Schon einige Jahre vor dem Fernsehevent hatten wir eine Internetseite aufgeschaltet, die den Eindruck erweckte, als sei sie eine Unterseite von Dow Chemical. Sie wirkte ziemlich seriös und setzte sich mit den Themen unternehmerische Ethik und Umweltverschmutzung auseinander. Als sich die Bhopal-Katastrophe, bei der 1984 in Indien eine toxische Wolke aus einer Union-Carbide-Chemiefabrik freigesetzt wurde und mehrere Tausend Menschen unmittelbar an Verätzungen starben, zum 20. Mal jährte, plante die BBC eine Sendung zum Thema und schrieb uns über unsere falsche Website an. Man bat uns anstelle von Dow Chemical, eine Erklärung abzugeben und zu erklären, wieso viele der Opfer und ihre Angehörigen bis heute keine Entschädigung bekommen haben. Und natürlich sagten wir gern zu. Wir überlegten, was die Geschädigten in Indien wohl von Dow verlangen würden – und bauten genau das in die geplante Rede ein. Wir stellten uns ausserdem vor, dass man bei der BBC, dem Fernseh-Todesstern, wie wir gern sagen, unsere Ausweise kontrollieren, unbequeme Fragen stellen und andere Hürden für eventuelle Trojaner aufbauen würde. Nichts davon sollte zutreffen: ein feiner Anzug und eine Aktentasche genügten, und die BBC-Studios in Paris stellten sich als tristes kleines Büro mit genau einem Techniker und einem Bluescreen heraus. Wir kamen uns vor, als wolle man uns auf den Arm nehmen.

Zwanzig Minuten später ging der Dow-Aktienkurs auf Talfahrt.
Richtig. Andy hielt seine Rede, übernahm im Namen Dows die volle Verantwortung für die Katastrophe und sprach den Opfern 12 Milliarden Dollar zu, was etwa dem gesamten Firmenwert entsprach. Dann ging das Licht an, wir schüttelten die Hände des Technikers und einer Redakteurin, die Andy dafür dankte, dass das Unternehmen seinen geschädigten Arbeitnehmern nun endlich Reparation versprach – und dann waren wir wieder draussen. Wir atmeten einmal tief durch, kurz danach ging die Nachricht schon über alle Ticker und sorgte für einen Kurssturz von Dow Chemical.

Ärger gemacht, Arbeit erledigt?
Nein, darum ging es nicht. Wir stellten mit der gesamten Welt gemeinsam fest: wenn ein Grossunternehmen heute die Verantwortung für einen unglaublichen Unfall übernimmt, also etwas tut, was man gemeinhin von ihm erwarten und als moralisch richtig bezeichnen würde, so entziehen ihm die Gläubiger das Kapital! Nach einer halben Stunde dementierte Dow die Meldung, und bei uns lief das Telefon heiss. Die Sache flog natürlich auf, aber der Schwindel war das Thema Nummer eins – und damit auch Dow und seine Unternehmensethik.

Das kann man so sehen, aber auch andersherum: was ist mit all jenen Indern, die sich in diesem Moment auf ihre Entschädigung gefreut haben?
Wir haben im vorhinein mit Leuten in Bhopal gesprochen, mit Vertretern von Verbänden, die sich für die Opfer der Katastrophe bis heute einsetzen. Letztlich sind wir zum Schluss gekommen, dass ihr materieller Schaden durch die Aktion nicht grösser wird, ihre Medienpräsenz und -macht aber sehr wohl.

Wie wäre es mit dieser Lesart: Ihr habt sie instrumentalisiert?
Ob man jetzt den einen Lügner im offiziellen Kleid des Pressevertreters vor der BBC-Kamera sitzen hat oder den anderen – was spielt das schon für eine Rolle? In Indien haben sich die Leute anfangs sehr gefreut, später wich diese Freude erneut der Frustration. Wir haben das in Kauf genommen und fühlten uns diesbezüglich auch nicht besonders wohl – aber die Medienöffentlichkeit ist nach der Sache eindeutig aufseiten der Benachteiligten in Indien.

Man sollte annehmen, dass es Leute gibt, die euch aufgrund des oft absurden Inhalts enttarnen und möglichst rasch aus den jeweiligen Runden und Fernsehstudios entfernen wollen.
Ja, die gibt es. Aber allzu oft kommt das nicht vor. Wir sind auch noch selten irgendwo für unsere Aktionen gesetzlich belangt worden. Vor kurzem wurden wir von der US-Handelskammer angeklagt, der grössten Lobbyistenvereinigung der Welt. Und vielleicht werden wir ja hier endlich einmal verurteilt.

Ihr wünscht euch eine Strafe?
Leider ist es so, dass die meisten Unternehmen ungern Geld wegwerfen: wenn sie uns belangen, kostet das Geld, Zeit und ein paar andere Ressourcen. Deswegen tun sie es nicht. Und natürlich wollen sie nicht, dass die Missstände breitenwirksam thematisiert werden. Sie wissen, dass wir nur darauf warten – und nichts zu verlieren haben. Denn unsere Währung ist die Aufmerksamkeit. Damit können wir zwar niemanden bestechen – aber Aufmerksamkeit ist immerhin inflationssicher. (lacht) Dass nämlich viele sogenannte «Leader» schon heute nicht allzu weit von ihren eigenen Karikaturen entfernt sind, ist die Erkenntnis der Betrachter unserer gesammelten «Beweismittel».

Verkauft ihr diese «Beweise» auch auf dem Kunstmarkt?
Wer unsere «Werke» kaufen will, der soll das bitte tun. Wir sind nichts anderes als Kapitalisten, ja. (lacht) Aber wir kümmern uns nicht darum, unseren Lebensunterhalt durch den Verkauf von Werken zu sichern. Es gibt da draussen einige Leute, die schätzen, was wir tun. Einen Grossteil unserer Finanzierung kommt denn auch von sogenannten Crowdsourcing- und Funding-Plattformen. Das ist ein effizienter Ersatz für staatliche Kultursubventionen. Denn welcher Staat der Welt finanziert schon eine Revolution vor der eigenen Haustür?

In der Schweiz werden Provokationskünstler sehr wohl auch staatlich unterstützt. Aber nicht jeder Scherz ist auch gleichzeitig Kunst.

Es ist immer schwierig, den Schwindel so lustig und einprägsam wie möglich zu gestalten – das ist Teil der künstlerischen Komponente. Wir lernten uns übrigens auch über die Kunst kennen, schrieben uns ab 1999 Mails über unsere Interventionen. Wir gründeten gemeinsam die Onlineplattform «®TMark», eine Art Vorläufer des heutigen «Yes Lab», das der Ausbildung neuer «Yes Men» dient. Das Ziel: man sollte in unsere Firma investieren, um andere Firmen gezielt zum Gegenstand von politischen Kunstkampagnen zu machen.

Was hatten denn diese Firmen verbrochen, um sich für eure künstlerischen Dienstleistungen zu «qualifizieren»?
Es waren grosse Firmen, die gegen geltende Gesetze verstossen hatten: Firmen, die ihren Müll einfach im Wald nebenan entsorgten, Firmen, die ihre Angestellten schlecht behandelten, Firmen, die sich auf unerlaubtem Weg bereicherten. Wir hatten einen einfachen Plan: mit den Mitteln einer eigenen, eingetragenen Firma – Schutz der eigenen Geldgeber, guter Rechtsbeistand, seriöser Auftritt – wollten wir diesen Strolchen das Leben schwermachen, wenn diese sich nicht an die Spielregeln hielten. Wir arbeiteten, wenn man das so nennen mag, mit den kapitalistischen Mitteln der Arbeitsteilung gegen die sogenannten Auswüchse des Kapitalismus.

Kapitalismuskritik ist en vogue: aber geht es euch nicht vielmehr um die Einflussnahme der grossen Player auf die Politik? Wäre «Korporatismus» als Feindbild nicht präziser?
Alle grossen Wohlfahrtsstaaten, die sich «kapitalistisch» nennen, sind «korporatistisch». Sobald die Macht der Konzerne auf die Politik wächst, wird aus einem kapitalistischen ein korporatistischer Staat. Es gibt keine gänzlich freien Märkte ohne Korruption. Das ist genauso weltfremd wie die sozialistisch-antikapitalistische Seite, die behauptet, man könne die Wirtschaft politisch planen, und alles werde schon gut. Denn sobald es einen Staat gibt, von dem die Wirtschaft sich Vorteile verspricht oder der zumindest die Macht hat, einigen Wirtschaftszweigen Vorteile zu verschaffen, wird dieser auch dazu benutzt.

Ihr seid «Hacker» dessen, was ihr als «System» bezeichnet, und macht damit selbst Karriere in Kunstmedien und im Aufmerksamkeitssystem. Letztlich stärkt ihr sogar das «System», indem ihr seine Schwachstellen aufdeckt.
Das ist eine Art 90er-Jahre-Blick auf die Sache. Heute weht ein anderer Wind. Mike unterrichtet am Rensselaer Polytechnic Institute in Troy, New York. Es ist eine der ältesten Technischen Universitäten, und die Leute waren dort schon immer ziemliche «Geeks»: Typen, die fasziniert sind von Computern, Systemen und Technik. Heute aber sind sie auch und vor allem an Politik, Wirtschaft und Kunst interessiert. Wikileaks, Anonymous und ähnliche Initiativen denken nicht mehr entschuldigend an den Aufklärungs- und Verbesserungseffekt, den sie erzielen, wenn sie Sicherungssysteme umgehen und prekäre Details von Mächtigen veröffentlichen. Letztlich sind sie einfach unzufrieden mit der herrschenden Ordnung: und sie torpedieren sie.

Frust als Motiv einer neuen Generation – das birgt viel sozialen Zündstoff.

Ja, aber es geht weiter. Die Occupy-Leute sind ein gutes Beispiel: zunächst war da nur Frust. Kurz darauf sass man in Diskussionsrunden zusammen, und verschiedene politische Lager diskutierten über Sachthemen. Ich bin der Meinung, dass man diesen Ideenaustausch als ambitioniertes Projekt ernst nehmen sollte. So unpraktisch die Bewegung im Grossen ist, so fruchtbar ist sie im Kleinen. Sachthemen! Im kleinen Kreis eine Stimme haben! Dann engagieren sich die Menschen auch. Das alte Blockdenken und das US-amerikanische Zweiparteiensystem haben uns schliesslich dahin geführt, wo wir heute resigniert stehen. In der Schweiz, wo zwar ebenfalls immer noch in alten Kategorien von links und rechts gedacht wird, ist das Föderale immerhin Bestandteil der politischen Kultur …

Ihr behauptet, die Leute seien zu naiv – und glaubt gleichzeitig an die Basisdemokratie?

Wir glauben, Demokratie könnte funktionieren. In den USA haben wir vielmehr eine Art Oligarchie. Ob da ein Demokrat oder ein Republikaner an der Macht ist, spielt für uns kaum eine Rolle mehr, denn korrumpiert werden sie alle. Unsere US-Demokratie ist also eigentlich eine Demokratieparodie …

Das sollte euch doch eigentlich gefallen?
Ja und nein, denn die Leute durchschauen diese Parodie leider nicht. Um sie zu verstehen, müssten sie jenseits der alten politischen Fronten denken. Da ist nicht einerseits die gute Wirtschaft oder andererseits die gute Politik. Da ist nicht einerseits nur der freie Markt und andererseits nur der gerechte Sozialismus. Es gibt keine Heilslehre mehr, an die wir uns bedingungslos klammern könnten. Wir versuchen einfach Scheinheiligkeit und ideologische Verkrustung da aufzudecken, wo wir sie vorfinden. Und bringen sie dann von dort ins Kino und in die Wohnzimmer.

Das Gespräch fand anlässlich des «Coffeebreak for a Revolution» im Zürcher Cabaret Voltaire statt.

Wiederabdruck
Erstmals veröffentlicht in Schweizer Monat, Ausgabe 995, April 2012, S. 24–28.

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A New Context https://whtsnxt.net/051 Thu, 12 Sep 2013 12:42:39 +0000 http://whtsnxt.net/a-new-context/ Such an architecture permits a quasi-infinite variety of combinations: a new aesthetics

Yona Friedman, still from A New Aesthetics, 2008

I think in order to talk about architecture we have to start with a very simple fact: architecture is simply an epiphenomenon of something more general, a deep context, so before getting to some conclusion on architecture, I will try to describe this context.
The first thing is that the territoriality of states is slowly disappearing. You know, a state is defined judicially by a territory; it is an organisation between clearly set borders. For example, for a state to belong to the United Nations, it has to have a clearly set territory. But this territorial state is losing its power more and more. The world is governed by something different, a different organisation, not clearly identified, which is not territorial. We have in history only one example of a non-territorial state – the Catholic Church. It had a very small territory and for a long time was a governing element for the known world at that time. Now we are governed, so newspapers tell us, by finance, commerce, trade agreement and so on. That is undeniable. But this organisation is not a clearly set body; you cannot tell who directs, who makes the policy, who is responsible. It is more an oligarchy, a rather small organisation, relative to the global size, which is implanted everywhere. It is an unclear situation, as we don’t seem to know by whom we are governed. Yes, we can determine that this or that financial organisation is governed by this or that person, but the whole, the network which makes things happen, is not clearly governed. So this is the first element. The second important element of what we are talking about is information. We are saying all the time that the world is governed by information. Sure, but we shouldn’t forget that information is not clearly said, because, for example, when media talk about information, they are thinking only about the emitter, but information becomes information only when it arrives to a receiver. But what does the receiver understand from the information he gets? What is his interpretation? It is a complete insecurity. This information world, the information network, produces insecurity. You know that there are lots of things and too much of which is emitted, and you don’t know who receives what information and how he or she will interpret it. So we have a complete incertitude and flux; we are living in a hazy world. This leads me to the next element – ecology.
We don’t have a global image about ecology. All political ecological movements concentrate themselves on this or that point, but there is no global centre. My point of view is that the real problem with ecology, let us call it an eco-policy, is a mental problem. All through for centuries, we have considered ourselves as conquerors: we had to conquer nature. I think that the right answer would be very, very different – to adapt ourselves to nature instead of conquering it. What does this mean? Conquering nature means that we impose our conditions on the environment; adapting to environment means that we accept the conditions of our environment, and we adapt our way of life for it.
I will take a very important element, heating. This is quite important for our consideration later for architecture, as architecture is conceived as a closed box in which you create a climate that you consider adapted to your survival. The biggest energy waste we have is to create this artificial climate within the closed box. There would be another attitude, which is followed by nearly all the other species: this is to follow the climate, to migrate. Today, taking United Nations statistics, about 80 % of the world population lives in areas where you don’t need heating. Rich people go to these places because they can afford it, and poor people stay in these areas because they cannot live if they go out of them. All the shanty towns of the world are in the hot countries; there are no shanty towns in Siberia – it’s impossible. So I think that if we have less climatic production, for example, simply umbrellas in hot zones, it can be possible. In temperate zones, it would be logical that for the winter time people migrate to another area climatically more favourable. This is possible in today’s world, because most of the work can be done at a distance. Work at a distance, work that doesn’t need direct physical interface, is more and more the fact. The reason for this is that the bulk of what humans produce today is immaterial. For example, finance is not material, thought is not material. This means that there is only a very small part of production that involves effective physical presence.
The same thing about social contact. Socially, surely people speak more through mobile phones than they speak directly. If I look at a street in Paris, older people too are giving their monologue to their mobile phone. That means their social life happens in large part without the physical presence of their social partner. This is noteworthy. In the old city schemes, there was a very important element, the forum, the physical meeting place. Today, the forum is not effective anymore. People have an immaterial, a virtual, forum. For example, the Champs-Élysées in the I9th century was a sort of a forum where people of certain classes met, and there were many others like this. I am saying the Champs-Élysées because it is the best-known. Today, the Champs-Élysées is not a forum anymore. The forum is somewhere in space through the mobile phone.
So these elements obviously change our outlook on the possibility of the development of the epiphenomenon that is architecture – the closed-in box is less necessary. Proximity, which was the basis of city-forming, is less and less necessary. You don’t need to be very near to your neighbour. The neighbourhood becomes a virtual thing. Technically, there is one other element which is important: proximity was imposed on, if you want, town planning or area planning, because of the networks, but now you don’t need the physical network anymore, you don’t need, really, the phone network, it is in your pocket. You don’t need to use the electricity network too much, since many of your instruments work on battery. It is very easy to imagine areas that you will charge once in a month and make them full, like you do today to your car, so, again, proximity is not necessary. You do not need to have, for example, a fuel dump next door to you – it can be 50 kilometres away.
So it is the loosening of this network which leads us to a new image of the city and a new image of architecture. What this image is, I cannot tell you. I can only show with a few models how I am trying to look at it. I am simply talking about this development since it will determine, really, what the coming architecture will be.
There is another element that is important, and that I am calling the routine. Routine is something we have nearly unchanged in the last c. 20,000 years. For example, social grouping is a routine. We will not get rid of it. It’s not a question of discussing whether this or that social grouping is better; we cannot get rid of our routine. The way of our behaviour, our daily behaviour, is a routine: we are eating and sleeping practically in the same way as our ancestors 5,000 years ago. I was speaking earlier about territoriality. There is another territoriality, which is the routine territoriality. This can be the family or the tribal territoriality. This is important; this will not disappear. So when I was speaking about the coming architecture with all the new elements, at the same time I have to think about the family territoriality or the group territoriality, which will stay. I don’t know what kind of city we will live in, I don’t know what kind of architecture there will be, but the family cohabitation is a fact and will not change. It will have another legal status that is secondary. The group, the small group, cohabitation, territoriality – I am calling it the urban village – also will not change. But what will be the agglomeration of urban villages wherein proximity is not necessary anymore? This is an open question. I am not pretending to give a solution for it.
In all my practical life in architecture, I was proposing possible solutions, but I know that there are only tentative solutions, and I think that the important thing is to understand that architecture in itself is not important. It’s only a manifestation of a deeper context. Architecture and shoes are about the same importance, but perhaps the shoe might be more important because if the shoe causes pain for your feet, you react immediately. If the architecture is not really comfortable, you put up with it for many years. So don’t overestimate architecture: architecture is not important … it is only the visible part of a context, which in itself is very important and which is out of our control.
Climate, governments, communication and technology are out of our control, so they are a part of the general environment, because environment is not only nature, but also the man-made environment. We can do nothing else but to adapt to it as well as we can. What I was trying to do with this talk was to give an incitement, to try to see the things broadly, and that’s all.

Wiederabdruck
Dieser Text erschien zuerst in: Serpentine Gallery Manifesto Marathon, 2008.

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Nachhaltige Architektur(lehre) https://whtsnxt.net/023 Thu, 12 Sep 2013 12:42:37 +0000 http://whtsnxt.net/nachhaltige-architekturlehre/ Wer baut heute noch nicht nachhaltig? Auch wenn nicht für alle ArchitektInnen das überpräsente Schlagwort „Nachhaltigkeit“ ein zentrales Thema ist, macht vermutlich niemand vorsätzlich das Gegenteil. Das Gegenteil wovon eigentlich?
Was bedeutet nachhaltig? Aus welcher Perspektive gesehen und mit welchem Zeithorizont? In der oft zitierten Erstverwendung des Begriffs forderte Hans Carl von Carlowitz im Jahre 1713 im Sinne einer forstlichen Nachhaltigkeit, nicht mehr Holz zu schlagen, als nachwächst. Seine Forderung war eine Reaktion auf die übermäßige Nutzung und Rodung des Waldes nach dem Dreißigjährigen Krieg. Viel Wissen und Sinn für Gemeinschaft waren verloren gegangen und neue Produktionsverfahren forcierten einen sehr hohen Holzbedarf. Als Gegenmaßnahme wurde der Wald privatisiert und den Bauern verboten, ihre Tiere zur Weide in den Wald zu treiben. Statt des lockeren Mischwaldes mit verschiedenen Nutzungsphasen wurde nun des schnelleren Ertrags wegen die Anpflanzung von Fichten eingeführt. Von Auswirkungen der Monokulturen auf die Biodiversität war bei dieser ersten Forderung nach Nachhaltigkeit nicht die Rede. Ebenso nicht von den sozialen -Folgen, denn bis dahin war der Wald Teil eines traditionellen Bewirtschaftungssystems gewesen, zu dem jeder freien Zugang im Sinne einer Allmende hatte. Es kommt also auf die Perspektive und die oft persönlich subjektiven Vorstellung einer „guten“ Zukunft an. In dem geschilderten Fall diente die „nachhaltige“ Umweltgestaltung hauptsächlich der langfristigen Deckung des militärischen/vorindustriellen Holzbedarfs. Ob sich von Carlowitz dieser Einschränkung seines Zukunftshorizonts bewusst war, ist nicht bekannt. Paradox ist jedenfalls, dass er mit seinem sehr rationalen, linearen Managementansatz später unwissentlich zum Kronzeugen einer ganzheitlichen Wirtschaftsweise wurde.

Gewissheit der Ungewissheit
Architektur- und Stadtvisionen sind fast immer mit der Idee einer gewünschten, „besseren“ Zukunft verknüpft. Trotz bester Intentionen sind menschliche Ökosysteme jedoch zu vielfältig, um die Bedürfnisse aller Betroffenen, Beteiligten und ihre jeweiligen Wechselbeziehungen zu bedienen. Zudem entwickeln sich die Rahmenbedingungen und Nutzungsweisen oft anders als gedacht, da man Zukunft nicht vorauswissen oder gar -sehen kann. Gebaute Umwelt, Architektur und Städtebau sind daher keine Experimente, denn die Rahmenbedingungen und Parameter, unter denen sie entstehen und sich entwickeln, sind komplex und nicht wiederholbar. Gelebte Umwelt wird im Jetzt und am lebenden Subjekt gemacht. Es wäre ethisch nicht zu vertreten, Bewohner und Nutzer in einer Kontrollgruppe bewusst dem Scheitern eines solchen Experiments auszusetzen. Trotzdem gestaltet man Zukunft im Jetzt, jeden Tag, mit jeder Handlung. Planungen sind immer projektierte Zukünfte, deren Realisierungen und Auswirkungen man nicht kennt. Sie sind keine absoluten Antworten, schon morgen müssten sie neuen Anforderungen gerecht werden und folgerichtig anders ausfallen. Es ist deshalb wichtig, dass Architektur und Architekturlehre offen für Fragen und Herausforderungen bleiben.
Denn Fragen gibt es viele: Wie wird man in Zukunft leben? Wie werden die Städte aussehen? Wie die Häuser? Was wird gegessen? Wie bewegt man sich fort? Wie wird gearbeitet? Welche Baumaterialien, welche Energieformen werden genutzt?
Es sind zuvorderst Fragen um den Umgang mit aktuellen Herausforderungen: Demographischer Wandel, globale Ungleichgewichte, zunehmende Migrationsbewegungen, Klimawandelfolgen, und Ressourcenverknappung.
Radikales Umdenken scheint manchmal notwendig und wünschenswert, doch die Gefahr, dass Idealvorstellungen und Utopien wichtige Faktoren außer Acht lassen und einer einseitigen Perspektive folgen ist groß. Gebaute und gelebte Umwelt, Städte und Gebäude, werden in vielen kleinen und großen Schritten vor und manchmal zurück entwickelt. Es werden dabei viele verschiedene Ansätze und Lösungswege ausprobiert und aus Erfahrungen, Varianten, Erfolgen und Misserfolgen gelernt.
Für den deutschen Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig 2008 (Updating Germany) haben wir diese Schritte Updates genannt: „[…] nach vielen kleinen Updates kommt ein Versionssprung. Update darf nicht ausruhen heißen, sondern sofort anfangen und trotzdem Visionen im Auge behalten. Update heißt: permanente Veränderung.“1

Updating Germany
In der Publikation zu „Updating Germany“ sind fünf -Kategorien möglicher nächster Schritte mit Beispielen hinterlegt. In der ersten „Econic Architecture“ sind es Gebäude, die ihren „nachhaltigen“ Ansatz deutlich nach außen tragen: „form follows green“. Gebäude mit luftreinigenden Fassaden, Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen, recycelte Gebäude. Architektur mit einer konkreten Botschaft, Architektur die direkt mit solchen Updates Antworten gibt. In der zweiten Kategorie „postfossile landscape“ geht es um die Landschaft nach dem Ölzeitalter. Wie könnte die Kulturlandschaft in Deutschland transformiert und zur Energie- und Nahrungsmittelgewinnung eingesetzt werden? Produktive und reproduktive Arbeit könnten sie sehr verändern. Die dritte Kategorie „eco-techno-topia“ stellt die Frage: „Wie wollen wir leben?“ Mit welchen Techniken wollen wir uns umgeben? Werden wir Häuser in Bioreaktoren züchten? Werden genmanipulierte Pflanzen uns mit Strom, Wasser und Mobilität versorgen? Lösen biologische Innovationen elektronische ab?
Nur in „performing systems“, der vierten Kategorie, können diese beiden Teile zusammenwirken. Intelligente, vernetze Häuser und Infrastrukturen könnten sich hier weiter optimieren und so Material, Wärme, Waren und Menschen zirkulieren lassen. Was wird die Rolle der Menschen dabei sein? Kategorie fünf „responsible consumption“ zeigt die Macht des Einzelnen, des Konsumenten. Denn wahrer Wandel beginnt zu Hause.
Die versammelten 100 Projekte, 100 Updates sind nur ein Anfang. Es kommen ständig neue Updates hinzu. Manchmal sind es kleine Weiterentwicklungen, manchmal bedeuten sie die radikale Abkehr von einem Holzweg. Sie sind eine Sammlung aktueller Reaktionen auf aktuelle Herausforderungen.

Vollendete Zukunft
Die Updates bergen Risiken. Sie sind nicht immer leicht umzusetzen. Manchmal bedeuten sie Verzicht oder sind teuer. Warum sollte man sich diesen anstrengenden Veränderungen also aussetzen? Das Leben ist doch gut. Kann es nicht so bleiben? Der homo oeconomicus ist definiert als der Mensch, der rational aus verschiedenen Handlungsoptionen diejenige mit dem maximalen Nutzen wählt. Dieser „Egoismus“ kann durchaus zu kooperativem Verhalten führen, selten jedoch zu Entscheidungen über die eigene Lebenszeit hinaus. Doch leider haben viele „nachhaltige“ Strategien sehr lange Vorlaufzeiten. Wie kann man also mit Herausforderungen umgehen, deren Auswirkungen man nicht erleben wird und die man doch verantwortet? Der Sozialpsychologe Harald Welzer hat dazu den neuen Imperativ des Futur II eingeführt.2 Wie sieht diese „vollendete“ Zukunft aus? Wird diese vollendete, realisierte Zukunft wirklich vollendet, perfekt sein? Er schlägt vor, dass man sich schon heute Gedanken machen sollte, wie man auf die kritischen Fragen der Enkel antworten wird: Habe ich nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt? Habe ich versucht, im Sinne einer klassischen Definition von Nachhaltigkeit der nächsten Generation die gleichen Möglichkeiten zu bewahren? Ziel könnte es sein, die Möglichkeiten sogar mehr werden zu lassen. Mehr Freiheit, mehr Optionen … für die Enkel.
Viele Entscheidungen sind abhängig vom Zeithorizont sehr unterschiedlich zu bewerten. Welche Konsequenzen haben sie sofort, morgen, bald, in einem Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert oder darüber hinaus? Das Anthropozän ist angebrochen. Die Erde, auf der Menschen leben, ist keine unabhängig existente, sondern vom Menschen mitdefiniert und gestaltet. Die größte Sorge angesichts drohender Folgen von demographischer Entwicklung, schwindender Biodiversität, Klimawandelfolgen und Ressourcenverknappung ist nicht, ob die Menschheit sie überlebt, sondern wie menschlich, nach heutigem Verständnis human, Veränderungen ablaufen werden.

Nachhaltige Lehre
Wie kann man also an der Hochschule auf diese Herausforderungen vorbereiten? Torsten Meyer, Professor für Kunst und ihre Didaktik in Köln, schildert die besondere Herausforderung der Ausbildung von KunstlehrerInnen folgendermaßen: Wenn Kunst als eine Kulturtechnik, eine Lesehilfe zum Verstehen der Gegenwart verstanden wird, muss die Hochschule LehramtsstudentInnen so ausbilden, dass sie als KunstlehrerInnen etwa 40 Jahre lang ihre SchülerInnen auf ein Leben vorbereiten, in dem diese bis ins hohe Alter in der Lage sind, sich in der Welt zu orientieren und kulturellen Zugang zu haben. Der Zeithorizont für diese vollendete Zukunft liegt also bei über 100 Jahren!
Übertragen auf eine nachhaltige Architekturlehre bedeutet dies, dass sie zukünftige ArchitektInnen befähigen sollte, ihr ganzes Berufsleben in der Lage zu sein, Fragen zu stellen und neue Erkenntnisse zu verarbeiten, um Gebäude und Städte so zu gestalten, dass sie 50 Jahre oder länger räumliche Strukturen für menschliches Zusammenleben bilden können.
„When faced with a totally new situation, we tend always to attach ourselves to the objects, to the flavor of the most recent past. We look at the present through a rearview mirror. We march backwards into the future.”3
Die Projektion der jüngsten Vergangenheit in die Zukunft ist eine übliche Methode, um Voraussagen zu machen und Entscheidungen zu treffen. Oft scheint das sehr gut zu funktionieren und bestätigt Erfahrung und Tradition, da viele Veränderungen träge sind. Gerade deshalb ist dies jedoch riskant, denn man fühlt sich sicher und wird von neuen, unerwarteten Situationen völlig überrascht.

Stresstests
„Thinking about the unthinkable“4 war schon Herman Kahns Ansatz, um die amerikanischen Militärstrategen der RAND Corporation mit den fatalen Konsequenzen eines Atomkrieges zu konfrontieren. Dabei war Kahn keineswegs Pazifist, sondern entwickelte daraus eine verschärfte Abschreckungs- und Zweitschlagsstrategie. Sein Ansatz, unbequeme Eventualitäten durchzuspielen hat sich als Szenariomethode in der Militär- und Unternehmensberatung etabliert. Hierbei sind genaue Kenntnisse über Vergangenheit und Status quo essentiell, um dann entlang definierter, oft extremer Einflussfaktoren plausible, alternative Zukunftsszenarien entwickeln zu können, die oft jenseits des Erwarteten und Gewünschten liegen.
Unter ArchitektInnen und StadtplanerInnen ist es üblich, Entwürfe mit Zeichnungen, Berechnungen, Modellen, Renderings und Erläuterungstexten überzeugend und gut vorstellbar darzustellen. Die Planungen werden dabei allerdings meist als in einer vollendeten, idealen Zukunft realisiert präsentiert, die den Erwartungen und Wünschen der VerfasserInnen oder BauherrInnen entspricht. Was, wenn sich die Welt anders entwickelt – was sogar höchst wahrscheinlich ist? Ähnlich wie Banken mit verschiedenen Szenarien der Euro-Krise konfrontiert werden, um ihre Krisenfestigkeit zu prüfen, kann man Architektur- und Städtebauentwürfe einem Stresstest unterziehen und somit überprüfen, ob und wie sie in verschiedenen, möglichen, mehr oder weniger „vollendeten“ Zukünften bestehen. Für Berlin 2050 hat -raumtaktik 2010 vier mögliche Szenarien unter den Überschriften „Berlin Blade Runner“, „BERLinc.“, „FundamentaliCITIES“ und „ThinkTankstelle Berlin“5 entwickelt. Mit diesen wäre es möglich, geplante Projekte und Architekturen auf ihre Entwicklung innerhalb -dieser teilweise sehr extremen Szenarios zu testen.
Ähnlich haben Winy Maas und Felix Madrazo mit Studenten der Why Factory an der TU Delft 10 City Shocks6 für die Niederlande entwickelt. Diese „What if“-Schocks mit Titeln wie „Labour Strikes Revives Industry“, „Branding Cities Go Extreme“ oder „Pension Scheme Boost Education“ eignen sich sehr gut, um die Widerständigkeit, die Resilienz und Reaktion von Städten und Plan-ungen auf unerwartete Ereignisse zu prüfen.

What’s Next?
Ziel dieser „Was wäre, wenn“-Überlegungen und Szenarien ist es, Planungen resilienter zu machen und trotz der Gewissheit über die Ungewissheit entscheidungsfähig zu bleiben. Aus den Stresstests lassen sich Handlungsempfehlungen zur Vermeidung negativer Entwicklungen und der Verstärkung positiver Aneignungen ableiten. Diese Methode ist kein Ersatz für kreatives Entwerfen, sie ersetzt keinen ästhetischen Diskurs. Sie soll die Basis für verantwortbare, informierte Entscheidungen im Jetzt schaffen und Möglichkeiten jenseits der in die Zukunft verlängerten Vergangenheit oder Tradition stützen, ohne normativ vorzugreifen. Ein „nachhaltige“ Lehre muss Studierenden Werkzeuge vermitteln, mit denen sie in Zukunft kompetent Architektur machen und Entscheidungen treffen können. Wenn die daraus entstehende „nachhaltige“ Stadt eine Balance der kulturellen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Potenziale erreicht, ließe sich entspannt den Fragen der Enkel entgegensehen.

1.) von Borries, F. und Böttger, M., Updating Germany, 2008, S. 11.
2.) Vgl. Welzer, H., www.futurzwei.org [8.5.2013].
3.) McLuhan, M., The Medium is the Message, 1967, S. 74f.
4.) Vgl. Salewski, C., Dutch New Worlds, 2012, S. 21f.
5.) Böttger, M., Carsten. S., Engel, L. „Optional Cities“, in: arch+ 201/201, 2011, S. 68–73.
6.) Maas, W., Madrazo, F., City Shock, Amsterdam 2012.

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